Koloniale Spurensuche
Curare, Kautschuk, Stevia
Botanische Gärten leben von der Biodiversität der Flora weltweit. In den Gewächshäusern haben Pflanzen ihr zu Hause gefunden, die eine weite Reise hinter sich haben. Wie kommt es, dass Botanische Gärten auf der Nordhalbkugel einen großen Bestand an Pflanzen aus den Tropen beherbergen? Was hat das mit Kolonialismus zu tun? Und welche Rolle spielt indigenes Wissen bei der Nutzung der Pflanzen?
In der Führung werden Schlaglichter auf das Pflanzensammeln gestern und heute geworfen und gezeigt, wie Pflanzen und das dazugehörige indigene Wissen zu deren Nutzung nach Europa gekommen sind und wie Indigene bis heute nicht vom Teilen ihres Wissens profitieren.
Teilnehmer*innenzahl: max. 20 Personen
Zielgruppe: Erwachsene (empfohlen ab 16 Jahre)
Teilnahmegebühren: pro Person 6 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung: erforderlich
Treffpunkt: Besuchszentrum, Eingang Königin-Luise-Platz
Referentin: Rita Trautmann & in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.